Landwirt Umberto

Auf seiner Olivenbaumplantage in San Lorezenzello treffen wir Umberto (65). Er arbeitet hier als Landwirt und kümmert sich täglich um rund 200 Olivenbäume. Der jüngste Baum ist 22 und der älteste Baum seines Ackers ist um die 1200 Jahre alt. 
Das bewachsene Stück Land hat Umberto von seinen Großeltern geerbt. Den Bewohnern von San Lorenzello wird die Leidenschaft für Landwirtschaft quasi in die Wiege gelegt. Dennoch können sie nicht von dem Weinanbau oder der Olivenernte leben. Umberto arbeitet zusätzlich im Rathaus der Stadt. „Die Arbeit auf dem Acker macht mir mehr Spaß als die Arbeit im Büro. Dort wärme ich nur den Stuhl auf.“, sagt er. Gerne verbringt er seine Zeit auf dem Feld an der frischen Luft. Sich selbst bezeichnet Umberto als Naturliebhaber. Er ist stolz auf sein Olivenöl und kocht selbst ausschließlich damit. „Am liebsten esse ich warmes Holzofenbrot mit meinem Öl und etwas Oregano darauf. Schon als Kind habe ich das gerne gegessen. Meine Enkelkinder ziehen dem leider Nussnougatcreme vor.“, erzählt er fröhlich.