Mein Weg auf den Mount Rainier

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Katastrophen durch Olivenöl

Billiges Olivenöl bedeutet Armut, Ausbeutung und ökologische Katastrophen
Die Olivenölproduzenten könnten bei diesen Preisen ohne EU-Subventionen gar nicht existieren. Wer sein Öl mangels Ausrüstung nicht selbst vermarkten kann, bekommt von den milliardenschweren Grosshändlern einen Hungerlohn – ganz gleich, ob die abgelieferten Öle nun hoch- oder minderwertig sind. Also wird sich kein Olivenölproduzent die Mühe machen, seine Oliven unter Einsatz von teuren Hilfskräften aufwändig so von den Bäumen zu ernten, damit sie nicht beschädigt werden und damit aus ihnen ein Öl hoher Qualität produziert werden könnte. Denn er erhält für Oliven, die er überreif zu Boden fallen liess und dann bereits angefault rasch zusammenkehrte, annähernd denselben Preis: Zwei bis höchstens vier Euro für einen Liter Olivenöl.
Ein Preis, der zu Armut, Verzweiflung und der Ausbeutung von Schwarzarbeitern führt. Der Olivenbauer macht nur weiter, weil er keine andere Wahl hat. Mit jedem Generationenwechsel jedoch wandern mehr und mehr Bauern in die Städte. Die Olivenhaine verwildern, die Brandgefahr wächst, und nach dem Feuer sind sie endgültig verschwunden, die sanften, wildromantischen Hügel mit den alten knorrigen Olivenbäumen, deren Laub silbrig im Wind glänzte. Übrig bleiben hässlich erodierte Landschaften, in denen Erdrutsche und ungebremste Stürme herrschen und nur noch verkohlte Überreste an eine längst vergangene Schönheit erinnern.
All das steckt hinter billigen Olivenölen und all das wird von jedermann unterstützt, der im Discounter stets auf Schnäppchenjagd aus ist und dabei glaubt, er bekäme für seine paar Cents auch noch ein hochwertiges Öl – nur weil das so auf dem Etikett steht. Da hat er sich gründlich getäuscht.
Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/olivenoel-qualitaet

Die Qualität deines Olivenöls

Drei Qualitäten

 

Olivenöl wird in drei Qualitäten eingeteilt. Erstens "Extra Vergine" (oder zu deutsch "natives Olivenöl Extra"), zweitens "Vergine" (oder zu deutsch "natives Olivenöl") und drittens sog. Lampantöl (auch "Olivenöl" genannt):

1. Für ein natives Olivenöl Extra müssen die Oliven im optimalen Reifestadium direkt vom Baum gepflückt und innerhalb weniger Stunden in einer modernen Ölmühle, wo es während der Herstellung weder zu Fermentationen noch zu Oxidationen kommen kann, verarbeitet werden. Dieses Öl muss ausserdem spezielle chemische und sensorische Voraussetzungen erfüllen, so darf es – laut Gesetz – beispielsweise nur bis 0,8 Prozent freie Fettsäuren aufweisen (besser ist hier jedoch ein Wert von unter 0,5 Prozent – leider können mittlerweile auch Fettsäurewerte gefälscht werden.) Nur ein echtes Extra Vergine Olivenöl kann dem Menschen von gesundheitlichem Nutzen sein!

2. Ein natives Olivenöl (also ohne das "Extra") entsteht, wenn die Oliven nicht ganz frisch oder gar beschädigt waren oder auch, wenn das Öl in einer altmodischen Ölmühle produziert wurde. Freie Fettsäuren dürfen bis zu einem Gehalt von 2 Prozent enthalten sein.

3. Lampantöl ist im Grunde ein schlecht riechendes und unangenehm schmeckendes Öl, das aus verdorbenen, vom Boden aufgesammelten, bereits angefaulten oder fermentierten Oliven entstanden ist. Diese niedrigste Kategorie dürfte eigentlich überhaupt nicht zum direkten Verzehr verkauft werden. Das Gesetz schreibt vor, dass Lampantöl erst nach einem chemischen Raffinationsprozess und nachdem es mit einer kleinen Menge nativen Olivenöles verschnitten wurde, als einfaches "Olivenöl" in die Supermärkte gelangen darf.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/olivenoel-qualitaet

Landwirt Umberto

Auf seiner Olivenbaumplantage in San Lorezenzello treffen wir Umberto (65). Er arbeitet hier als Landwirt und kümmert sich täglich um rund 200 Olivenbäume. Der jüngste Baum ist 22 und der älteste Baum seines Ackers ist um die 1200 Jahre alt. 
Das bewachsene Stück Land hat Umberto von seinen Großeltern geerbt. Den Bewohnern von San Lorenzello wird die Leidenschaft für Landwirtschaft quasi in die Wiege gelegt. Dennoch können sie nicht von dem Weinanbau oder der Olivenernte leben. Umberto arbeitet zusätzlich im Rathaus der Stadt. „Die Arbeit auf dem Acker macht mir mehr Spaß als die Arbeit im Büro. Dort wärme ich nur den Stuhl auf.“, sagt er. Gerne verbringt er seine Zeit auf dem Feld an der frischen Luft. Sich selbst bezeichnet Umberto als Naturliebhaber. Er ist stolz auf sein Olivenöl und kocht selbst ausschließlich damit. „Am liebsten esse ich warmes Holzofenbrot mit meinem Öl und etwas Oregano darauf. Schon als Kind habe ich das gerne gegessen. Meine Enkelkinder ziehen dem leider Nussnougatcreme vor.“, erzählt er fröhlich.

Antonios Alltag

Große Orangen aus dem Garten pflücken und sich einen frischen Saft daraus pressen. So sieht ein Morgen bei Antonio (63) aus Kampagnen aus.
Er ist ein traditionsbewusster Landwirt. Wie er seinen Tag gestaltet, hängt vom Wetter ab. Fest steht: Er möchte auf seine Olivenbaumplantage.
Lange Zeit arbeitete Antonio als Polizist. Dieser Beruf habe ihn nie erfüllt, erzählt er. Obwohl er viele verschiedene Jobs gemacht hat, fühlte er sich immer zur Landwirtschaft hingezogen. „Es macht mich glücklich zu sehen, was meine Arbeit bewirkt. Ich bin jeden Tag aufs Neue gespannt, wie die Oliven und ihr Öl bei anderen ankommen“, sagt er stolz.

Die Stadt der Oliven

In einer kleinen Gemeinde in Süditalien liegt San Lorenzello. Für die Italiener gilt sie als die Stadt der Oliven. Die meiste Zeit im Jahr scheint hier die Sonne. Dennoch kommt die Region auf ca. 120 Regentage im Jahr. Für die Bäume sind das ideale Bedingungen. Der Boden dort hat durch den inaktiven Vulkan einen sehr hohen Natriumanteil. Die Einwohner von Kamgagnen sind stolz auf ihre Landwirtschaft. Besonnen laufen sie durch die engen Straßen, an hohen Steinhauswänden vorbei auf dem Weg zu ihrer Arbeit. Viele haben eigene Plantagen, auf denen sie Wein, Zitrusfrüchte oder Oliven anbauen. In der Luft liegt ein frischer Geruch. Man kann den Wind durch die Blätter rauschen hören. Die Zeit scheint hier langsamer zu vergehen, die Menschen sind entspannter. Zwischen alten Ölmühlen, geschmückten Kapellen und prächtig bepflanzten Vorgärten reifen unzählige Olivenbäume heran. Eine Olive in Kampagnen müsste man sein 

Der Unterschied zwischen grünen und schwarzen Oliven

Auf der Welt gibt es über 160 verschiedenen Olivenarten. Alle Oliven sind ursprünglich grün. Grüne und schwarze Oliven wachsen am selben Baum. In St. Lorenzello werden die Leccino, Racciopella und Ortice geerntet. Je reifer sie sind, desto dunkler werden sie. Die grünen Oliven isst man, die dunklen hingegen werden zu nativem Olivenöl weiterverarbeitet. Das Besondere an den örtlichen Sorten ist der Boden, aus dem der Baum wächst. In Kampagnen steht ein inaktiver Vulkan, der die Olivenbäume mit Mineralstoffen versorgt. Diese werden aus dem natriumreicher Boden der Region aufgenommen und so kommt es zu dem besonders aromatischen Geschmack.

Olivenöle im Test

Hallo, 

gutes Olivenöl ist bekanntlich ein super Hausmittel. Sei es zum Kochen oder zur Haut- und Haarpflege. Wichtig ist, dass es sich dabei um gutes Olivenöl handelt.
Oft sind die Flaschen beschriftet mit Floskeln wie „aus italienischen Oliven“ oder „kaltgepresst“, dabei wird der Inhalt mit anderen Ölen angereichert oder kommt aus Ländern, die ihre Bäume mit Chemikalien besprühen, die in der EU verboten sind.
In Massenproduktionen werden Oliven von Maschinen geerntet. Bei der Ernte wird die Oberfläche der Oliven beschädigt, dadurch schmeckt die Frucht säurehaltiger.
Bereits 2015 veröffentlichte die Stiftung Warentest erschreckende Ergebnisse (https://www.test.de/Olivenoel-Schmutziges-Gold-1294892-0/).
Auch der aktuellste Test von 2016 (https://www.test.de/…/Olivenoel-Jedes-zweite-Olivenoel-ist…/) fällt schlecht aus.
Oil and Olive bietet dir die Möglichkeit, deinen Baum in Italien zu besuchen. Die Ernte und Verarbeitung der Oliven zu Öl kannst du begleiten. Unsere Landwirte pflücken jede Olive per Hand. Nur die besten Oliven werden weiterverarbeitet.
Oil and Olive steht für hochwertiges Öl, das Qualitätsansprüche erfüllt, ökologisch produziert wurde und lecker schmeckt.

Versand außerhalb von Deutschland

Hallo,

mehrfach kam die Frage auf, ob wir außerhalb von Deutschland versenden.
Wir sind überzeugt davon, dass jeder, der sich gerne am Projekt beteiligen möchte, helfen darf. Die gute Absicht, den Landwirten zu helfen und die Nachhaltigkeit zu fördern, soll nicht am Wohnsitz scheitern.
Auch wenn du außerhalb von Deutschland wohnst, kannst du einen Olivenbaum adoptieren.
Schreibe uns gerne per Mail an freunde@oilandolive.de und wir wickeln mit dir die Adoption ab.

Liebe Grüße
Dein Oil and Olive Team